Weisse Bergschafe

Weisse Bergschafe

 

Unsere Herde besteht überwiegend aus der Rasse „Weisses Bergschaf“:

Kennzeichen:
Das Weisse Bergschaf hat einen edlen, schmalen ramsnasigen Kopf, hängende Ohren sowie eine extreme Langlebigkeit. Das Fell hat 60 bis 70 Prozent Reinwollgehalt; die Wollfeinheit beträgt C-D (32 bis 36 Mikron).

Zuchtgeschichte:
Das Weiße Bergschaf geht auf das Zaupel- bzw. Steinschaf sowie insbesondere auf das norditalienische Bergamaskerschaf zurück. Dieses Bergamaskerschaf ist ein schon seit Jahrhunderten bekanntes schweres Hängeohrschaf, das sein Verbreitungsgebiet vor allem während der Zeit der österreichischen Herrschaft von der Lombardei aus über ganz Oberitalien ausdehnte. Wenig später kam es über Kärnten, die Steiermark, Salzburg und Tirol bis in die bayerische Alpenregion. Ursprünglich gab es viele verschiedene Schläge, die in Deutschland in den 30er Jahren zusammengefasst und vereinheitlicht wurden.

Verbreitung:
Hauptzuchtgebiet des Weissen Bergschafes in Deutschland sind Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen.

Eigenschaften/Leistung:
Steig- und Trittsicherheit, beste Eignung für niederschlagreiche Gegenden. Frühreife, hohe Fruchtbarkeit, asaisonales Brunstverhalten.

Fruchtbarkeit:
Lämmer je Lammung:         1, 7
Zwischenlammzeit:               250 Tage
Ablammergebnis:                  220 %
Aufzuchtergebnis:                  200 %

Gewichte:
Jährlingsböcke                       70 - 90 kg
Altböcke                                    90 - 135 kg
Jährlingsschafe                      40 - 65 kg
Mutterschafe                            70 - 95 kg
Tägliche Zunahme                 200 - 350 g (reine Weidehaltung, keine Stallmast!)

Bestand: (Stand vom 1. Januar 2005):
Der Gesamtbestand an Weißen Bergschafen wird auf 8000 Mutterschafe geschätzt. Insgesamt 43 Zuchtbetriebe züchten mit 62 Zuchtböcken und 1061 Mutterschafen in Bayern. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen 9 Böcke und 105 Mutterschafe in der Zucht. Die Rasse wird nur in Deutschland gezüchtet. Das Tiroler Bergschaf im benachbarten Österreich unterscheidet sich deutlich in wichtigen Zuchtkriterien wie Wolle, Rahmen und Typ.

Gefährdungsgrad:
Kategorie II (stark gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Von 1994 bis 2004 als Herdbuchzüchter beim Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg eingetragen.

Mutterschafe, Lämmer auf Bestellung zu verkaufen.


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Weisse Bergschafe, Freiburg, Bergschaf, Baden-Württemberg



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